Ukraine: Aufräumarbeiten in Kiew und die Forderung nach Konsequenzen
In Kiew laufen nach den schweren russischen Angriffen die Aufräumarbeiten. In mehreren Bezirken wurden Schäden registriert, betroffen sind nach Angaben des ukrainischen Katastrophenschutzes unter anderem Wohnhäuser, Einkaufszentren und Schulen. Auch Gebäude der Polizei, ein katholisches Kloster, das Tschernobyl Museum und ein Kunstmuseum sollen beschädigt worden sein.
Ukrainische Regierungsgebäude wurden ebenfalls getroffen, darunter das Außenministerium und das Kabinettsgebäude. Präsident Wolodymyr Selenskyj sprach von rund 300 beschädigten Objekten in Kiew und forderte eine Verstärkung der Flugabwehr. Er dankte zugleich internationalen Unterstützern für deren Kritik an den Angriffen.
Nach den Attacken mit insgesamt vier Toten und Dutzenden Verletzten in Kiew setzte sich der gegenseitige Beschuss im russisch ukrainischen Grenzgebiet fort. In russischen und ukrainisch besetzten Gebieten wurden weitere Tote und Verletzte gemeldet. Der ukrainische Außenminister Andrij Sybiha beantragte eine Dringlichkeitssitzung des UN Sicherheitsrats und eine Zusammenkunft der OSZE.
