Besserer Hitzeschutz: Nach der Hitzewelle folgt die Diskussion
Nach einer Woche mit Hitzerekorden wird es in Deutschland wieder kühler. Nach dem vorläufigen Temperaturrekord von 41,7 Grad im Osten Brandenburgs ist Abkühlung in Sicht, teils begleitet von Gewittern und Starkregen. Zugleich hat die Hitze die Debatte über besseren Hitzeschutz neu angefacht.
Eine Studie der World Weather Attribution kommt zu dem Ergebnis, dass eine solche Hitzewelle vor 50 Jahren fast unmöglich gewesen wäre. Deutschland und Europa erwärmten sich demnach durch den Klimawandel schneller als andere Regionen der Welt. Mobilitätsforscher Andreas Knie sieht deshalb Probleme für Städte, Straßen, Schienen und auch Flughäfen, deren Infrastruktur nicht auf diese Temperaturen ausgelegt sei.
Am Wochenende kam es bereits zu Ausfällen und Sperrungen. Autobahnen wurden teils gesperrt, weil die Hitze die oberste Asphaltschicht aufplatzen ließ. Die Deutsche Bahn rief dazu auf, auf nicht notwendige Reisen zu verzichten. Viele Fern und Regionalzüge sowie Straßenbahnen blieben stehen.
