Übung der Heimatschutzdivision: Spannungsfall an der Autobahnbrücke
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Übung der Heimatschutzdivision: Spannungsfall an der Autobahnbrücke

Vergangenes Jahr wurde die Heimatschutzdivision der Bundeswehr gegründet. Zu ihren Aufgaben gehören der Schutz kritischer Infrastruktur und die Drohnenabwehr. Nun hat die Einheit erstmals im öffentlichen Raum geübt, südlich von Stendal in Sachsen Anhalt, wo Reservisten drei Tage lang eine Autobahnbrücke sichern sollen.

Die Soldaten postierten sich an Kreuzungen und Ortseinfahrten hinter Sandsäcken. Im Übungsszenario galt die Brücke als wichtiger Korridor für NATO Kräfte und als Ziel von Ausspähversuchen und Sabotage. Der Bundestag hat den Spannungsfall festgestellt, wodurch besondere Befugnisse für die Bundeswehr im Inland gelten.

Die Heimatschutzdivision umfasst derzeit rund 5000 Soldatinnen und Soldaten, davon 500 Aktive. Sie soll in den kommenden Jahren deutlich wachsen. Die Bundesregierung will die Reserve der Bundeswehr bis 2033 auf 200000 Reservistinnen und Reservisten ausbauen.

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