Treffen in Ankara: Was bleibt von diesem NATO Gipfel?
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Treffen in Ankara: Was bleibt von diesem NATO Gipfel?

Beim NATO Gipfel in Ankara standen zunächst Spannungen und heftige Wortwechsel im Vordergrund, bevor die Staats und Regierungschefs in der Arbeitssitzung versöhnlichere Töne anschlugen. Bundeskanzler Friedrich Merz sprach von einem Gefühl der Zuneigung und gemeinsamen Verantwortung, NATO Generalsekretär Mark Rutte von großer Einigkeit. Auch US Präsident Donald Trump äußerte sich später deutlich freundlicher.

Zuvor hatte Trump das Bündnis scharf kritisiert und den europäischen Partnern vorgeworfen, zu wenig zu zahlen. Zudem griff er Iran an, kündigte Spanien die Handelszusammenarbeit auf und erneuerte seine Ansprüche auf Grönland. In der gemeinsamen Abschlusserklärung bekannten sich die NATO Mitglieder zum Grundsatz, dass ein Angriff auf einen Partner als Angriff auf alle gilt.

Am Ende standen vor allem höhere Verteidigungsausgaben und neue Zusagen zur Militärhilfe im Mittelpunkt. Für Deutschland und die NATO sind mehr als 150 Milliarden Euro pro Jahr vorgesehen, zudem wurden etwa 140 Milliarden Militärhilfe für die Ukraine für 2026 und 2027 freigegeben.

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