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Traumata der NS Vergangenheit mit Musik verarbeiten

Die niederländische Cellistin Martha Bijlsma verarbeitet mit einer Bühnenperformance die Verfolgungsgeschichte ihrer jüdischen Familie in der NS Zeit. In dem Stück verbindet sie Videos, Musik, Texte und Interviews mit Erinnerungen an ihre Großmutter Louise, die das Konzentrationslager überlebt hatte, aber nie darüber sprach. Auch andere Familienmitglieder berichteten über ihre Erfahrungen und halfen ihr, die Vergangenheit besser zu verstehen.

Auf der Bühne stehen alte Radios, Familienfotos und Aufnahmen von Stolpersteinen für das Gedenken an die Opfer. Bijlsma will mit dem Projekt auch zeigen, wie sich Traumata innerhalb von Familien über Generationen hinweg auswirken. Sie plant, sich weiter mit der Geschichte zu beschäftigen und die noch fehlenden Stolpersteine für Angehörige der Familie nachzuholen.

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