Stromerzeugung im 1. Quartal 2026 mehrheitlich aus erneuerbaren Quellen
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Stromerzeugung im 1. Quartal 2026 mehrheitlich aus erneuerbaren Quellen

Im ersten Quartal 2026 wurden in Deutschland 126,6 Milliarden Kilowattstunden Strom in das Netz eingespeist, 6,0 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Mehr als die Hälfte der inländischen Stromproduktion, 53,3 Prozent, stammte aus erneuerbaren Energien. Deren Erzeugung stieg um 13,9 Prozent auf 67,5 Milliarden Kilowattstunden. Die konventionelle Stromerzeugung sank dagegen um 1,8 Prozent auf 59,1 Milliarden Kilowattstunden.

Treiber des Anstiegs bei den erneuerbaren Energien war vor allem die Windkraft. Ihre Stromproduktion legte um 28,8 Prozent auf 42,8 Milliarden Kilowattstunden zu und blieb damit der wichtigste Energieträger im Strommix. Die Photovoltaik verzeichnete hingegen einen Rückgang um 7,4 Prozent auf 10,3 Milliarden Kilowattstunden.

Bei den konventionellen Energieträgern ging die Stromerzeugung aus Kohle um 5,1 Prozent auf 30,5 Milliarden Kilowattstunden zurück. Die Stromproduktion aus Erdgas stieg um 3,2 Prozent auf 25,4 Milliarden Kilowattstunden. Zugleich importierte Deutschland weniger Strom und exportierte mehr als im Vorjahresquartal. Mit einem Exportüberschuss von 3,1 Milliarden Kilowattstunden war Deutschland erstmals seit dem vierten Quartal 2023 wieder Nettoexporteur von Strom über ein gesamtes Quartal.

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