Stimmung gedrückt: Investitionsbedarf in den Kommunen wird immer größer
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Stimmung gedrückt: Investitionsbedarf in den Kommunen wird immer größer

Marode Schulen, kaputte Straßen und weitere sanierungsbedürftige Einrichtungen setzen die Kommunen zunehmend unter Druck. Nach einer Umfrage im Auftrag der Förderbank KfW ist der Investitionsrückstand auf ein Rekordniveau von geschätzt rund 231 Milliarden Euro gestiegen. Im Vorjahr hatte er noch bei 215,7 Milliarden Euro gelegen.

Das im März 2025 beschlossene Sondervermögen Infrastruktur und Klimaneutralität soll eigentlich helfen. Die Mehrheit der Kommunen geht aber nicht davon aus, dass dadurch in diesem Jahr mehr investiert wird als ohne die zusätzlichen Mittel. 42 Prozent erwarten sogar, dass der Rückstand weiter wächst. Geplant sind Investitionen von 50 Milliarden Euro, vor allem in Schulen, Straßen und Verkehrsinfrastruktur sowie Brand und Katastrophenschutz.

Besonders groß sind die Lücken bei Schulgebäuden und Straßen. Auch in den Bereichen Sportstätten, Katastrophenschutz und Verwaltungsgebäude melden die Kämmereien steigende Rückstände. KfW Chefvolkswirt Dirk Schumacher sieht die kommunale Finanzlage weiter verschlechtert und die Stimmung in den Kämmereien gedrückt.

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