Badeunfälle: DLRG registriert mindestens 26 Tote und Vermisste
Am vergangenen Wochenende sind laut Angaben der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) mindestens 26 Menschen beim Baden ums Leben gekommen. Die Opfer sind überwiegend Männer und Jungen.
Die DLRG zählt in dieser Bilanz auch vermisste Personen, deren Identität bekannt ist, jedoch noch nicht gefunden wurden. Die vorläufige Statistik bezieht sich auf den Zeitraum von Freitag bis Sonntag.
Bereits am Donnerstag wurden mindestens sieben weitere tödliche Badeunfälle registriert. Zudem wurden mindestens acht Personen unter Reanimation ins Krankenhaus eingeliefert. Ein 15-Jähriger verletzte sich schwer, als er in einen Baggersee im baden-württembergischen Meißenheim sprang. Die DLRG erfasst auch Vorfälle, bei denen ihre Einsatzkräfte nicht direkt beteiligt waren.
Die DLRG hatte bereits vor der Hitzewelle eindringlich darauf hingewiesen, die Gefahren beim Baden und Schwimmen nicht zu unterschätzen. DLRG-Präsidentin Ute Vogt betonte, dass insbesondere Männer häufig ihre Fähigkeiten überschätzen und unnötige Risiken eingehen. Im Jahr 2025 waren laut DLRG rund 82 Prozent der Ertrunkenen männlich.
