Startet direkt bei Alarm: Feuerwehr Drohne erkundet als Vorhut den Einsatzort
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Startet direkt bei Alarm: Feuerwehr Drohne erkundet als Vorhut den Einsatzort

In Wiesbaden testet die Feuerwehr ein hessenweit einmaliges Pilotprojekt mit einer automatisiert alarmierbaren Drohne. Sie soll bei Bränden und Verkehrsunfällen noch vor den Rettungskräften am Einsatzort eintreffen und Bilder für die Einsatzleitung liefern. Ziel ist es, schneller einen Überblick zu bekommen und Entscheidungen besser vorzubereiten.

Die Drohne startet von einer Dockingstation auf dem Dach der Feuerwache in Wiesbaden Igstadt. Nach Angaben der Stadt ist sie in unter 25 Sekunden startbereit und fliegt mit Kameras und Sensoren in 100 bis 120 Metern Höhe zum Einsatzort. Livebilder und Wärmeaufnahmen können in der Leitstelle und direkt an der Einsatzstelle genutzt werden.

Das Projekt läuft zunächst ein Jahr und kostet 60.000 Euro. Innenminister Roman Poseck begrüßte das Vorhaben als Beitrag zur Modernisierung der Gefahrenabwehr. Im Notfall verfügt die Drohne über automatische Landung, Rückkehrfunktion, Notabschaltung und einen Fallschirm.

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