Sparpläne bei den Krankenkassen: Frauenärzte fürchten Folgen für Schwangere
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Sparpläne bei den Krankenkassen: Frauenärzte fürchten Folgen für Schwangere

Ab 2027 soll sich die Finanzierung der Schwangerschaftsvorsorge ändern. Bislang werden viele Untersuchungen zusätzlich vergütet, künftig sollen sie in die morbiditätsbedingte Gesamtvergütung einbezogen werden.

Frauenärzte warnen vor finanziellen Engpässen und befürchten, dass Praxen bei steigender Nachfrage weniger Patientinnen aufnehmen könnten. Der GKV Spitzenverband weist das zurück und betont, dass für Früherkennungs und Vorsorgeuntersuchungen kein Euro weniger zur Verfügung stehen solle als bisher.

Auch die AOK Niedersachsen sieht derzeit keine Gefährdung der Versorgung Schwangerer, hält finanzielle Auswirkungen bei mehr Leistungen aber für möglich. Die Kassenärztliche Bundesvereinigung spricht von einem Sparkurs und hält die Sorgen der Ärzte für berechtigt. Eine endgültige Entscheidung über die Vergütung wird bis Ende September erwartet.

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