Bundeskanzler will Investoren nach Deutschland holen
Bundeskanzler Friedrich Merz hat beim ersten Investitionsgipfel der Bundesregierung in Berlin für Deutschland als Standort geworben und auf die finanzielle Stabilität sowie die starke industrielle Basis des Landes verwiesen. Er betonte die geplanten Investitionen von 500 Milliarden Euro in die Infrastruktur und jährlich 150 Milliarden Euro in die Rüstung in den kommenden Jahren. Daraus entstünden große Chancen für Investoren, sagte Merz.
Auch Vertreter aus Wirtschaft und Industrie warben für mehr Zuversicht. Deutsche Bank Chef Christian Sewing verwies auf die Potenziale des Landes, während Siemens Chef Roland Busch industrielle Künstliche Intelligenz als große Chance für Wachstum und hochwertige Arbeitsplätze bezeichnete. Insgesamt waren rund 200 internationale Firmenchefs in Berlin eingeladen.
Am Rande des Treffens kündigte Amazon Investitionen von 16 Milliarden Euro in Deutschland an. Nvidia Chef Jensen Huang sagte zudem rund eine Milliarde Euro für KI Datenzentren zu. Die Bundesregierung stellte im Gegenzug Fördergelder in Höhe von mehreren Hundert Millionen Euro für gemeinsame Projekte in Aussicht.
