Schwarzes Meer: Erneut Frachter vor der bulgarischen Küste gesunken
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Schwarzes Meer: Erneut Frachter vor der bulgarischen Küste gesunken

Vor der bulgarischen Küste ist bei erneuten Drohnenangriffen auf Handelsschiffe im Schwarzen Meer ein Frachter gesunken. Nach Angaben der Behörden werden elf Besatzungsmitglieder vermisst, fünf Seeleute konnten gerettet werden. Ein weiteres Schiff wurde beschädigt.

Die beiden Schiffe wurden in der Nacht in der Ausschließlichen Wirtschaftszone Bulgariens getroffen. Der gesunkene Frachter lag rund 31 Kilometer vor dem Küstenort Krapez, das zweite Schiff etwa 33 Kilometer vor Bjala. Auf dem zweiten Schiff wurden alle 15 Besatzungsmitglieder gerettet, mindestens fünf von ihnen mussten wegen leichter Verletzungen medizinisch behandelt werden.

Bulgarien kann nach eigenen Angaben bisher nicht eindeutig feststellen, wer die Drohnen abgefeuert hat. Ministerpräsident Rumen Radew kündigte an, die russische Botschafterin in Sofia einzubestellen und die Überwachung von Luftraum und Schwarzem Meer zu verstärken. Auch die NATO und die Europäische Union bat Bulgarien um technische Unterstützung bei den Ermittlungen.

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