Konkurrenz aus Asien setzt deutsche Kosmetikmarken unter Druck
Der Markt für Hautpflege und Make up gilt als vergleichsweise krisenfest, doch die Branche steht unter Druck. Vor allem junge Kundinnen orientieren sich an Trends aus sozialen Netzwerken. Davon profitieren neue Anbieter, die schnell produzieren, digital stark auftreten und mit niedrigen Preisen in den Markt gehen.
Ein Beispiel ist die Marke Sheglam des asiatischen Onlinehändlers Shein, die seit Oktober 2025 bei dm erhältlich ist. Auch Influencer Marken und sogenannte Private Label gewinnen an Bedeutung. In Deutschland spürt etwa Babor den Anpassungsdruck und hat bis zu 80 Stellenstreichungen angekündigt.
Trotz gestiegener Umsätze zeigt sich das Wachstum vor allem bei den Preisen. Zugleich belasten höhere Kosten für Energie und Rohstoffe die Hersteller. Besonders im Wettbewerb stehen Traditionsmarken und Handelsmarken gegen neue Anbieter aus Asien sowie gegen Eigenmarken wie Balea.
