Schutzstatus in Deutschland: Asylklagen dauern wieder länger
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Schutzstatus in Deutschland: Asylklagen dauern wieder länger

Die Dauer von Klageverfahren zu Asylentscheidungen des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge hat wieder zugenommen. Im ersten Halbjahr dieses Jahres lag sie im Durchschnitt bei 15,3 Monaten. Im Jahr 2024 hatte sie im Schnitt 16,7 Monate betragen, nachdem sie 2021 noch bei 26,5 Monaten gelegen hatte.

Als ein Grund für die längeren Verfahren gilt die gestiegene Zahl von Asylklagen. Hinzu kommt, dass sich die Dauer je nach Herkunftsländern der Kläger und je nach zuständigem Gericht deutlich unterscheiden kann. Die Linken Abgeordnete Clara Bünger verwies darauf, dass 2025 besonders viele Entscheidungen zu Menschen aus Iran, Russland, Afghanistan und der Türkei angefochten worden seien. In Sachsen dauert ein Verfahren im Schnitt 20,4 Monate, in Rheinland Pfalz 9,2 Monate. Bundesweit waren zum 15. August 196315 Asylklagen anhängig.

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