Schülerproteste in Frankreich: Uns wird nicht zugehört
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Schülerproteste in Frankreich: Uns wird nicht zugehört

Die Protestwelle junger Menschen in Frankreich für bessere Lernbedingungen an Schulen hat einen neuen Höhepunkt erreicht. Nach Angaben des Innenministeriums beteiligten sich 256000 Menschen an Demonstrationen, davon 56000 in Paris.

Viele Schülerinnen und Schüler fordern mehr Geld für das Schulsystem und protestieren gegen Stellenstreichungen bei Lehrkräften. Sie kritisieren, dass in manchen Klassen bis zu 35 Schülerinnen und Schüler sitzen. Auch Eltern, Lehrkräfte und Gewerkschaften schlossen sich den Protesten an, besonders in Seine Saint Denis nördlich von Paris. Dort hatten die Kundgebungen Mitte September begonnen.

Die Protestierenden beklagen zudem, dass ihre Anliegen in der Öffentlichkeit zu wenig Beachtung finden. Sie sehen die Gewalt bei einigen Demonstrationen als überbetont und sagen, dass ihre Forderungen nach besseren Bedingungen an Schulen in der Debatte zu kurz kommen.

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