Schneider besucht die Ukraine: Umweltschutz in Kriegszeiten
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Schneider besucht die Ukraine: Umweltschutz in Kriegszeiten

Bundesumweltminister Carsten Schneider hat bei seiner Reise in die Ukraine die Schäden an der Schutzhülle über dem havarierten Reaktor von Tschernobyl besichtigt. Ein Drohneneinschlag hatte im Februar 2025 ein großes Loch in die Hülle gerissen, die inzwischen undicht ist. Nach Angaben des Kraftwerksdirektors hat die Konstruktion ihre Funktion verloren, ein Neubau gilt als unausweichlich. Die Europäische Aufbaubank schätzt die Kosten auf mindestens 500 Millionen Euro.

Deutschland will sich nach Schneiders Angaben mit 50 Millionen Euro an der Finanzierung beteiligen. Auch die USA, die EU und Norwegen haben Zusagen gemacht. Schneider sprach in Kiew und Lwiw mit ukrainischen Regierungsvertretern und besuchte in den Karpaten ein Naturschutzprojekt. Zudem kündigte er einen Naturschutzfonds von zehn Millionen Euro für besonders schützenswerte Wälder in der Ukraine an. Dort liegen große Waldflächen in besetzten Gebieten, 500.000 Hektar sind vermint.

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