Ärger in Berlin nach AfD Erfolg in Sachsen Anhalt
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Ärger in Berlin nach AfD Erfolg in Sachsen Anhalt

Nach der Wahl von Tobias Rausch zum Landtagspräsidenten in Sachsen-Anhalt gibt es in Berlin heftige Kritik. Der AfD Politiker erhielt 48 Ja Stimmen, 29 Abgeordnete stimmten mit Nein, fünf enthielten sich. Damit bekam er vier Stimmen mehr als AfD und BSW im Landtag zusammen haben.

Linke und Grüne vermuten, dass zusätzliche Stimmen aus der CDU kamen. Heidi Reichinnek warf der Union vor, sich bei der geheimen Wahl nicht klar genug von der AfD abgegrenzt zu haben. CDU Vertreter weisen das als Spekulation zurück. Thorsten Frei nannte das Ergebnis bedenklich und besorgniserregend.

Auch aus der SPD kam Kritik. Fraktionschef Matthias Miersch sprach von einem mehr als bedenklichen Vorgang und kündigte an, das Thema im Koalitionsausschuss anzusprechen. Die AfD sprach dagegen von einem Ende der Ausgrenzung und wertete die Wahl als Erfolg.

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