Reedereiverband: Wir sind Krisen und Kriege gewohnt
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Reedereiverband: Wir sind Krisen und Kriege gewohnt

Die Blockade von Bab al Mandab hat die Reedereien nach Angaben des Verbands Deutscher Reeder nicht überrascht. Verbandschef Martin Kröger verweist auf eine seit Jahren angespannte Sicherheitslage im Roten Meer, in der Huthi bereits Handelsschiffe angegriffen hätten. Viele Reedereien hätten die Passage deshalb schon länger gemieden.

Statt durch den Suez Kanal fahren viele Schiffe inzwischen um den afrikanischen Kontinent. Das verlängert die Reise je nach Schiff um zehn bis vierzehn Tage und führt zu höheren Kosten. Kröger spricht von einem mittleren bis hohen sechsstelligen Betrag pro Fahrt und von einer siebenstelligen Summe für Hin und Rückfahrt.

Die Mehrkosten würden in der Regel weitergegeben, am Ende aber meist nur zu Preiserhöhungen im Cent Bereich führen. Handelsschiffe seien zudem unbewaffnete zivile Schiffe und könnten sich gegen Drohnen oder Raketen nicht schützen.

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