Gold steckt zwischen Öl Schock und fünf Prozent Rendite fest
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Gold steckt zwischen Öl Schock und fünf Prozent Rendite fest

Gold gerät nach dem jüngsten Ölpreisschub unter Druck, weil steigende Energiepreise die Inflationserwartungen anheizen und zugleich die Renditen von US Staatsanleihen nach oben treiben. Die Rendite zehnjähriger Treasuries stieg zeitweise über fünf Prozent und erreichte damit den höchsten Stand seit 2007. Das schmälert den Vorteil von Gold, das keine laufenden Erträge abwirft.

Der Spotpreis fiel am Dienstag auf 4.285,88 US Dollar je Feinunze und lag damit leicht unter dem Vortag. US Goldfutures gaben ebenfalls nach. Trotz geopolitischer Spannungen und neuer Störungen am Ölmarkt setzte sich damit keine stärkere Flucht in das Edelmetall durch.

Am Markt richtet sich der Blick nun auf die US Notenbank. Die Fed dürfte den Zielkorridor laut Erwartungen um 25 Basispunkte anheben. Entscheidend für die weitere Entwicklung ist, ob die Notenbank die Zinserhöhung als einmalige Reaktion auf den Inflationsschub darstellt oder weitere Schritte signalisiert.

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