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Papst Leo: Hoffnung dorthin bringen, wo Entmutigung herrscht

Hunderttausende Menschen haben sich in Paris zu einer Freiluft Messe mit Papst Leo XIV. versammelt. Der Vatikan bezifferte die Zahl der Teilnehmer auf etwa 700000, erwartet worden waren rund 600000. Leo fuhr im Papamobil über die Champs Élysées zur Place de la Concorde, wo er die Messe feierte.

In seiner Predigt rief der Papst dazu auf, Hoffnung dorthin zu bringen, wo Entmutigung und geistliche Trockenheit herrschen. Er mahnte außerdem, sich nicht im Streben nach materiellen Gütern zu erschöpfen, und verwies auf die Bedeutung von Frieden, Liebe und Glaube. Am Vormittag hatte Leo zudem zu einem würdevollen Umgang mit Migranten aufgerufen.

Später sprach er im Sozial und Integrationszentrum Bakhita und am Institut Catholique mit Migranten sowie jungen Erwachsenen, die sich taufen ließen oder darauf vorbereiteten. Der Besuch fand unter großen Sicherheitsvorkehrungen statt. In Frankreich wächst zwar die Zahl der Erwachsenentaufen, zugleich verliert die Kirche in der säkularen Gesellschaft an Rückhalt.

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