Solana: Mehr Trades als die NYSE, Anleger profitieren wenig
Solana verzeichnete in der Woche vom 14. bis 20. September rund 208 Millionen Trades über seine dezentralen Börsen und damit mehr als die NYSE mit 189 Millionen. Auch bei den Onchain Daten legte das Netzwerk zu: Die Transaktionsgebühren stiegen innerhalb einer Woche um gut die Hälfte auf rund 1,1 Millionen US Dollar pro Tag, die Zahl der aktiven Adressen kletterte auf 3,44 Millionen.
Trotz der hohen Aktivität profitieren Anleger davon nur begrenzt. Viele der Trades sind kleine Swaps oder Bot Aufträge, während die Gebühren im Solana Netzwerk extrem niedrig bleiben. Der Real Economic Value, der die tatsächlichen Zahlungen an Validatoren misst, lag in den 30 Tagen bis zum 22. September im Schnitt bei gut 950000 US Dollar am Tag.
Hinzu kommt, dass sich die Einnahmenstruktur verschoben hat. Jito Trinkgelder spielen nur noch eine kleinere Rolle, während Priority Fees inzwischen den größten Anteil ausmachen. Für Staker stammt die Rendite deshalb fast nur noch aus neu ausgegebenen Token. Eine geplante Änderung könnte diese Entwicklung weiter verstärken und die Rendite der Staker deutlich verringern.
