Opposition und Gewerkschaften kritisieren Vorschläge der Rentenkommission
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Opposition und Gewerkschaften kritisieren Vorschläge der Rentenkommission

Die Vorschläge der Rentenkommission stoßen weiter auf Kritik. Bundeskanzler Friedrich Merz betonte dagegen, Reformen seien notwendig, um vieles so zu erhalten, wie es ist. Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas sprach sich dafür aus, die Frühverrentung zu reduzieren und zugleich Vertrauensschutz und Übergangsfristen zu beachten.

Die Junge Union und die Senioren Union begrüßten die Pläne. Johannes Winkel nannte sie eine große Chance, Hubert Hüppe sprach von ausgewogenen und maßvollen Vorschlägen. Kritik kam von den Jusos: Philipp Türmer hält die Kopplung des Renteneintrittsalters an die Lebenserwartung für ungerecht.

Die Kommission will ihre Vorschläge am Dienstag offiziell vorstellen. Demnach soll die Frühverrentung nach 45 Beitragsjahren ebenso wegfallen wie Minijobs ohne Rentenbeiträge. Außerdem sollen mehr Menschen, darunter Selbstständige, Beamte und Abgeordnete, in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlen.

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