Opferfest in Marokko: Wieder ein Fest des Teilens
In Marokko wird das islamische Opferfest Eid al Adha in diesem Jahr wieder gefeiert. Im vergangenen Jahr hatte der König die Tradition wegen der Trockenheit verboten. Nun ist der Tierbestand nach Regierungsangaben erholt, Regierungschef Aziz Akhannouch sprach von etwa 33 Millionen Tieren, möglich seien sogar 40 Millionen Schafe.
Auf den Märkten hoffen Viehzüchter wie Mustafa darauf, ihre Tiere rechtzeitig zu verkaufen. Der Verkauf der Schafe für das Fest macht für ihn praktisch das Jahresgehalt aus. Käuferin Zara freut sich über die bessere Lage und sagt, es gebe reichlich Futter für das Vieh.
Das Opferfest hat im Islam eine religiöse Bedeutung und gilt zugleich als Fest des Teilens und der Familie. In Marokko fahren viele Menschen dafür aufs Land, während in den Städten Geschäfte, Restaurants und Banken geschlossen bleiben.
