Nigeria: Dutzende Goldgräber sollen laut Ermittlern im Gefängnis erstickt sein
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Nigeria: Dutzende Goldgräber sollen laut Ermittlern im Gefängnis erstickt sein

In Nigeria sind nach Ermittlerangaben 33 festgenommene Goldgräber in einem Gefängnis erstickt. Die Männer waren im vergangenen Monat in Minna im Zentrum des Landes unter dem Verdacht illegalen Goldschürfens von einer paramilitärischen Einheit festgenommen worden.

Unabhängige Ermittler erklärten, die Haftbedingungen seien grausam und unmenschlich gewesen. Nach einem Untersuchungsbericht starben die Männer infolge von fortgesetztem Einsperren in einer stark überfüllten und schlecht belüfteten Zelle, dazu kamen Hitzestress und Dehydrierung.

Unter den Todesopfern waren demnach 14 Minderjährige. Die Todesfälle erstreckten sich über elf Stunden, während Wächter die Hilferufe der Gefangenen ignoriert haben sollen. Der Tod hatte wütende Proteste ausgelöst. Das nigerianische Innenministerium teilte mit, es habe einen Kommandeur der paramilitärischen Truppe NSCDC suspendiert.

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