Nicht auf Wunder warten: SPD Außenpolitiker hält Abzug der Bundeswehrschiffe aus Nahost für möglich
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Nicht auf Wunder warten: SPD Außenpolitiker hält Abzug der Bundeswehrschiffe aus Nahost für möglich

Nach der Aufkündigung des Iran Abkommens durch US Präsident Donald Trump hält der außenpolitische Sprecher der SPD Fraktion, Adis Ahmetović, einen Abzug der beiden vor Ostafrika stationierten Bundeswehrschiffe für möglich. Er sagte, die Sicherheitslage müsse täglich neu bewertet werden und alle Optionen, auch ein Abzug von Fulda und Mosel, müssten auf den Tisch.

Auch die verteidigungspolitische Sprecherin der Grünen Bundestagsfraktion, Sara Nanni, rechnet mit einer Rückkehr der Besatzungen nach Deutschland. Sie sagte, alles andere wäre eine Überraschung. Die im Frühjahr vorsorglich nach Dschibuti verlegten Einheiten warten dort auf einen möglichen Einsatz in Nahost zur Minenräumung in der Straße von Hormus. Für einen bewaffneten Auslandseinsatz wäre ein Mandat des Bundestags nötig.

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