News kompakt: Mexiko sperrt Seen wegen hirnfressender Amöbe
In Mexiko haben die Behörden sechs Seen im bei Touristen beliebten Bundesstaat Yucatán gesperrt, nachdem dort die sogenannte hirnfressende Amöbe Naegleria fowleri nachgewiesen worden war. Zuvor war ein Mann nach einer Infektion gestorben. Im September hatte sich ein Wasserski Lehrer angesteckt. Bei den betroffenen Gewässern handelt es sich um künstliche Seen für Wassersport.
Infektionen mit dem Erreger sind extrem selten, verlaufen aber fast immer tödlich. Die Amöbe lebt vor allem in warmen Gewässern und kann beim Schwimmen über die Nase in das Gehirn gelangen. Dort kann sie Hirnhautentzündungen auslösen, die häufig zu Koma und Tod führen.
