Neue Initiative: Schaffen Staaten den Ausstieg aus Öl und Gas?
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Neue Initiative: Schaffen Staaten den Ausstieg aus Öl und Gas?

In Santa Marta in Kolumbien beginnt vom 24. bis 29. April die erste weltweite Konferenz zum Ausstieg aus fossilen Brennstoffen. Mehr als 50 Länder entsenden Minister und Diplomaten. Ziel ist ein Fahrplan, wie die Abhängigkeit von Öl, Gas und Kohle verringert werden kann und welche rechtlichen, wirtschaftlichen und sozialen Maßnahmen dafür nötig sind.

Die Konferenz findet auf Einladung der Niederlande und Kolumbiens statt, nachdem sich bei der UN Klimakonferenz COP30 in Brasilien ein Bündnis von mehr als 80 Ländern für einen solchen Fahrplan gebildet hatte. Damals scheiterte der Vorschlag am Veto einiger Ölländer. In Kolumbien soll nun eine Allianz der Willigen weiter an dem Thema arbeiten.

Unter den Teilnehmern sind neben besonders bedrohten Inselstaaten auch große Öl und Gasländer wie Kanada, Australien, das Vereinigte Königreich und Norwegen. Deutschland entsendet Staatssekretär Jochen Flasbarth. Fachleute verweisen darauf, dass der Ausstieg komplex ist und neben der Energiewende auch Handels und Rechtsfragen betrifft. Die Konferenz ist als Dialog angelegt, nicht als Verhandlung.

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