Neue Förderung: Aus Büros werden Wohnungen, ein Beispiel aus NRW
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Neue Förderung: Aus Büros werden Wohnungen, ein Beispiel aus NRW

In Deutschlands Metropolen stehen immer mehr Büroflächen leer. Um die Umwandlung solcher Flächen in Wohnungen attraktiver zu machen, startet in diesem Monat ein neues Förderprogramm des Bundes. Es sieht Zuschüsse von bis zu 30.000 Euro je entstehender Wohneinheit vor, vorausgesetzt werden unter anderem bestimmte Energiestandards.

Ein Beispiel aus Düsseldorf zeigt, wie aufwendig solche Umbauten sein können. In einem früheren Thyssen Bürogebäude sind inzwischen 340 Wohnungen entstanden. Die Wände verlaufen dort oft nicht im rechten Winkel, weil die Fassade rund ist. Der Umbau erforderte Anpassungen bei Sanitäranlagen, Heizung und Elektroinstallationen. Auch Balkone wurden erst im Zuge der Arbeiten ergänzt.

Nach Angaben des Immobilienberatungsunternehmens JLL stieg die Leerstandsquote von Büroflächen in den wichtigsten deutschen Bürometropolen von 3,3 Prozent im Jahr 2019 auf 8,3 Prozent. Zugleich herrscht besonders in großen Städten Wohnungsnot. Das ifo Institut schätzt, dass in den sieben wichtigsten Bürostädten rund 60.000 Wohnungen aus umgewandelten Büros entstehen könnten.

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