Nach Gewalt bei Protesten in Frankreich: Macron beruft Krisensitzung ein
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Nach Gewalt bei Protesten in Frankreich: Macron beruft Krisensitzung ein

Nach den schweren Ausschreitungen bei landesweiten Protesten in Frankreich hat die Regierung für den Abend eine Krisensitzung einberufen. Präsident Emmanuel Macron will sich danach an die Nation wenden. Die Ansprache ist für 20 Uhr geplant.

Bei den Demonstrationen wurden nach Angaben von Innenminister Laurent Nuñez 2.000 Menschen festgenommen. Landesweit wurden 600 Polizeibeamte und Feuerwehrleute verletzt. In Paris starb ein Demonstrant nach einem Herzstillstand.

Auch am Tag danach sind die Schäden vielerorts sichtbar. In Limoges wurde das Rathaus durch einen Brand teilweise zerstört, aus mehreren Städten wurden Plünderungen und schwere Schäden gemeldet. Landesweit nahmen nach Behördenangaben etwa 550.000 Menschen an den Protesten teil, die Organisatoren sprachen von 800.000 Teilnehmern.

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