Brandanschlag gescheitert: Litauen wirft Russland versuchten Anschlag auf Starlink Anlage vor
Litauens Ministerpräsident Mindaugas Sinkevicius hat Russland mit einem versuchten Brandanschlag auf ein Unternehmen in Verbindung gebracht, das Starlink Ausrüstung lagert. Der Anschlag sei in der Nacht gescheitert, weil die Behörden vor möglichen Angriffen gewarnt und die Sicherheitsvorkehrungen verstärkt hätten. Nach Angaben des Regierungschefs lagert die Firma Ausrüstung für neun Starlink Antennen, die von der Ukraine genutzt werden.
Sinkevicius sprach von einem versuchten Sabotageakt und ordnete ihn der hybriden Kriegsführung Russlands zu. Er verwies auf ähnliche Vorfälle in anderen europäischen Ländern, darunter Polen und Bulgarien. Bei dem Vorfall seien Brandflüssigkeiten sowie Behälter mit einem Fassungsvermögen von drei bis zehn Litern gefunden worden.
Verteidigungsminister Robertas Kaunas bestätigte den Vorfall und sagte, er sei unter Kontrolle gewesen und werde weiter untersucht. Niemand wurde verletzt.
