Nach Erdbeben mit mehr als 50 Toten: Hilfsmaßnahmen in Indonesien beginnen
Nach dem schweren Erdbeben auf der Insel Flores im Osten Indonesiens ist die Zahl der Todesopfer auf 53 gestiegen. 132 Menschen wurden verletzt, die Suche nach Überlebenden unter Trümmern und Schlammlawinen dauert an. Hunderte Gebäude wurden beschädigt, rund 5.000 Menschen mussten ihre Häuser verlassen. Experten zählten fast 1.000 Nachbeben.
Die Behörden gaben zunächst eine Tsunami Warnung heraus und nahmen sie später wieder zurück. Viele Einwohner flohen trotzdem aus ihren Häusern auf umliegende Hügel. In das betroffene Gebiet wurden mehr als 3.500 Soldaten und Polizisten entsandt. Auch das Internationale Komitee vom Roten Kreuz und Roten Halbmond kündigte Hilfe an. Benötigt werden vor allem Zelte, Decken, Feldbetten, sauberes Trinkwasser, Generatoren sowie Lebensmittel und Medikamente.
