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Verbot für Bisphenol A: Wird die EU nun BPA frei?

Bisphenol A ist in der EU bereits in Säuglingsflaschen und Thermopapier verboten. Ab Juli 2026 dürfen zudem keine Lebensmittelverpackungen mehr verkauft werden, die mit BPA oder ähnlichen Bisphenolen hergestellt wurden. Das Verbot gilt nicht nur für Einwegverpackungen, sondern auch für Trinkflaschen, Brotboxen und Küchengeschirr aus Plastik.

BPA ist eine Industriechemikalie, die unter anderem für Polycarbonat und Epoxidharze verwendet wird. Diese Stoffe stecken etwa in Innenbeschichtungen von Konserven und Getränkedosen sowie in Plastikfolien, Druckfarben und Klebstoffen. Nach Angaben der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit kann BPA in geringen Mengen in Lebensmittel und Getränke übergehen und die Gesundheit von Menschen aller Altersgruppen belasten.

Studien zufolge wurde BPA bei einem großen Teil der untersuchten Menschen nachgewiesen. Die EU hat die tolerierbare tägliche Aufnahmemenge deutlich gesenkt. Trotz des Verbots bleibt es Ausnahmen und Übergangsfristen, etwa für Konservendosen mit säurehaltigen Lebensmitteln bis 2028 und für bereits im Umlauf befindliche Verpackungen.

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