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Nach dem Erdbeben in Venezuela: Zahl der Toten steigt weiter

Nach dem schweren Doppel Erdbeben in Venezuela suchen Rettungskräfte weiter in den Trümmern eingestürzter Gebäude nach Überlebenden. Der Präsident der Nationalversammlung, Jorge Rodríguez, bezifferte die Zahl der Toten auf 1430. Mehr als 50.000 Menschen werden noch vermisst.

Am Mittwochabend hatte es westlich der Hauptstadt Caracas innerhalb von 39 Sekunden zwei starke Erdstöße gegeben. In den Stunden danach wurden Dutzende Nachbeben registriert. Die Vereinten Nationen schätzen den Sachschaden auf 6,7 Milliarden US Dollar. Bis zu 6,7 Millionen Menschen könnten betroffen sein und benötigen demnach unter anderem Notunterkünfte, Wasser, Gesundheitsversorgung und andere lebensnotwendige Güter.

Auch Kinder sind stark betroffen. UNICEF geht von etwa 680.000 betroffenen Kindern aus. Im Hauptstadtbezirk wurden nach vorläufigen Angaben 432 Schulen beschädigt. Gleichzeitig gibt es einzelne Rettungserfolge: Ein elfjähriger Junge wurde in Caraballeda lebend geborgen, zuvor war in La Guaira bereits ein Baby aus den Trümmern gerettet worden. Umfangreiche internationale Hilfe ist angelaufen, unter anderem mit Teams aus 21 Ländern, dem THW aus Deutschland sowie Unterstützung der EU und der USA.

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