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Nach Ceuta Streit: Spanien weist Reisende aus Italien zurück

Spanien hat zehn Reisenden aus Italien die Einreise verweigert. Das teilte das Innenministerium in Madrid mit. Insgesamt wurden an mehreren Flughäfen 199 Personen kontrolliert. Seit Samstag überprüft Spanien auf Anweisung der Regierung Ankömmlinge aus Italien an Flughäfen und Häfen. Die Maßnahme soll vorerst bis zum 7. September gelten.

Madrid reagiert damit auf Italiens Grenzkontrollen im Streit über unerlaubte Einwanderung. Rom hatte die Schengen Regeln für Reisen ohne Grenzkontrollen mit Spanien zum 1. August ausgesetzt und will die Kontrollen mindestens bis zum 15. August beibehalten. Die spanische Regierung kritisiert das Vorgehen als unfair und diskriminierend. Außenminister José Manuel Albares sprach von einem „Torpedo unterhalb der Wasserlinie der europäischen Einheit“.

Der italienische Tourismusverband FIAVET meldete erhebliche Probleme mit Warteschlangen und Beeinträchtigungen. Italiens Regierung betont, dass sich die Maßnahme nicht gegen EU Bürger richtet, sondern gegen Nicht EU Bürger aus Spanien. Als Grund nennt Rom den Ansturm von 72.000 Migranten aus Marokko auf Ceuta.

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