Migranten in Ceuta treten im Kampf um Asyl in Hungerstreik
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Migranten in Ceuta treten im Kampf um Asyl in Hungerstreik

In der spanischen Exklave Ceuta halten seit drei Wochen Hunderte Migranten am Strand aus und leben dort unter notdürftigen Bedingungen in Verschlägen aus Kartons und Plastikplanen. Mit einem Hungerstreik wollen sie auf ihre Lage aufmerksam machen. Unter den Menschen sind vor allem Migranten aus afrikanischen Ländern südlich der Sahara, aber auch viele Marokkaner.

Die Lage vor Ort sorgt zugleich bei vielen Einwohnern für Unmut. Spaniens Migrationsministerin Elma Saiz kündigte neue vorübergehende humanitäre Hilfszentren an. Dadurch sollen zunächst 1.500 neue Unterbringungsplätze entstehen. Später sollen weitere Plätze folgen. An vier Orten rund um Ceuta sind große Zelte geplant, der Aufbau war am Dienstagabend aber noch nicht abgeschlossen. Viele der Migranten sagen, sie wollten lieber in die Wälder um Ceuta gehen, als in eine der neuen Unterkünfte.

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