Merz verschiebt Telefonat mit Trump, Zusammenhang mit Trumps AfD Post unklar
Bundeskanzler Friedrich Merz hat ein für diesen Mittwoch geplantes Telefonat mit US-Präsident Donald Trump verschoben. Nach Angaben von Regierungssprecher Stefan Kornelius sollte es dabei um den 25. Jahrestag der Terroranschläge vom 11. September 2001 gehen. Einen Grund für die Verschiebung nannte der Sprecher nicht, er schloss jedoch Terminkollisionen aus.
Zu einem möglichen Zusammenhang mit Trumps Äußerungen über den AfD Wahlsieg in Sachsen Anhalt äußerte sich die Bundesregierung nicht. Kornelius verwies lediglich darauf, dass Merz Eingriffe oder Kommentierungen der deutschen Innenpolitik zu Wahlen für nicht akzeptabel halte.
Trump hatte zuvor mit einem Beitrag auf seiner Plattform Truth Social für Kritik gesorgt. Darin gratulierte er der AfD zum Wahlsieg in Sachsen Anhalt und schrieb von einer großen Nacht für die populistische Partei in Deutschland. Er schloss mit dem Kürzel MGGA, das für Make Germany Great Again stehen dürfte.
