Mehrere Verletzte durch Messerattacke: Aus Deutschland eingereister Ukrainer soll Priester in Polen getötet haben
Bei einer Messerattacke in einem Benediktinerinnen Kloster in Polen ist ein Mann getötet und vier weitere Menschen schwer verletzt worden. Die Polizei nahm einen 31 Jahre alten Ukrainer fest. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft war er von Deutschland nach Polen eingereist.
Die Ermittler gehen davon aus, dass der Mann zunächst zum polnisch ukrainischen Grenzübergang bei Korczowa fuhr, die Grenze aber nicht überquerte. Später soll er das Klostergelände in Jaroslaw betreten, in der Küche ein Messer an sich genommen und dann Menschen in der Kirche angegriffen haben, darunter einen Priester im Beichtstuhl.
Unter den Opfern sind vier Männer und eine Frau, drei der Männer sind Geistliche. Zwei der Verletzten schweben nach Polizeiangaben in Lebensgefahr. Über ein mögliches Motiv ist bisher nichts bekannt. Eine Augenzeugin berichtete, der Verdächtige habe vor der Messe zunächst mehrere Geistliche attackiert und danach auch Menschen in einem Café auf dem Klostergelände angegriffen.
