COP17 in Armenien: Weltnaturkonferenz startet mit großen Aufgaben
In Armeniens Hauptstadt Jerewan hat die Weltnaturkonferenz COP17 begonnen. Im Mittelpunkt steht das Ziel, bis 2030 rund ein Drittel der Land und Meeresflächen wirksam zu schützen. Ob das erreicht werden kann, gilt jedoch als offen.
Bundesumweltminister Carsten Schneider will in der zweiten Konferenzwoche an den Verhandlungen teilnehmen und die internationale Zusammenarbeit beim Schutz der biologischen Vielfalt stärken. Die Bundesregierung hat für afrikanische Schutzgebiete 100 Millionen Dollar zugesagt und weitere 200 Millionen aus Stiftungen mobilisiert. Zugleich verweist die UN auf langsame Fortschritte beim Naturschutz.
Bei der Konferenz geht es auch um eine neue Schutzstrategie für Pilze, die bislang nur unzureichend berücksichtigt werden. Außerdem steht die Finanzierung im Fokus: Bis 2030 sollen jährlich mindestens 200 Milliarden Dollar für den weltweiten Naturschutz mobilisiert werden. Ob sich die Staaten auf einen gemeinsamen Fahrplan einigen, ist ungewiss.
