Maltesische Regierungspartei erringt vierten Wahlsieg in Folge
Maltas regierende Labour Partei hat die vorgezogene Parlamentswahl gewonnen und damit nach Angaben von Premierminister Robert Abela zum vierten Mal in Folge gesiegt. Wie groß die Mehrheit ausfällt, blieb zunächst offen, da die Auszählung aller Stimmen noch lief. Abela sprach dennoch von einem starken Mandat.
Die Wahl war von ihm vorgezogen worden, obwohl sie erst im kommenden Jahr geplant gewesen war. Er begründete den Schritt mit geopolitischen Krisen und dem Bedarf an einem neuen Mandat, um das Land durch eine drohende Energiekrise zu führen. Die Wahlbeteiligung lag bei mehr als 87 Prozent und damit leicht über dem Wert von 2022.
Im Wahlkampf setzte Labour auf Wirtschaftswachstum, Regierungserfahrung und Glaubwürdigkeit. Die oppositionelle Nationalistische Partei verwies auf Probleme bei Lebensqualität, Bebauung, Verkehr und Staatsschulden. Oppositionsführer Alex Borg räumte die Niederlage ein und gratulierte Abela.
