Kubicki ist FDP Chef: Alles andere als ein strahlender Sieger
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Kubicki ist FDP Chef: Alles andere als ein strahlender Sieger

Wolfgang Kubicki ist neuer FDP Chef. Beim Parteitag in Berlin setzte er sich mit 59,72 Prozent der Stimmen durch, nachdem die kurzfristige Kandidatur von Marie Agnes Strack Zimmermann die Abstimmung noch einmal geöffnet hatte. Viele Delegierte hatten zuvor bereits mit Kubickis Wahl gerechnet.

Die Redezeit zeigte dann deutliche Spannungen in der Partei. Strack Zimmermann kritisierte Kubicki für aus ihrer Sicht zu viel Populismus und eine Annäherung an rechte Positionen. Besonders die Debatte um den Umgang mit der AfD sorgte für Streit. Kubicki erklärte dagegen, es werde mit Liberalen keine Zusammenarbeit mit der AfD geben.

In Teilen der Partei gilt Kubicki dennoch als Hoffnungsträger, auch weil die FDP seit Monaten in Umfragen schwächelt. Vor allem Delegierte aus dem Osten verbanden mit ihm die Erwartung, die Partei könne wieder sichtbarer werden und die Fünf Prozent Hürde schaffen. Für Kubicki selbst war das Ergebnis zwar ein Sieg, aber keiner ohne Gegenwind.

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