Tote bei Überschwemmungen in Ghana und der Elfenbeinküste
Heftige Regenfälle haben in Ghana und der Elfenbeinküste schwere Überschwemmungen ausgelöst. In Ghana kamen mindestens zwölf Menschen ums Leben, in der Elfenbeinküste starben ebenfalls mindestens zwölf Menschen.
Der ghanaische Innenminister Mohammed Mubarak Muntaka sprach von den schwersten Überschwemmungen seit Jahren. Demnach sind nahezu 8.000 Haushalte betroffen, fast 40.000 Menschen haben ihr Zuhause verloren. Noch werden Menschen vermisst. Die Regierung sagte Nothilfe in Höhe von umgerechnet rund 17 Millionen Euro zu, um Betroffene zu unterstützen und Häuser wieder aufzubauen.
In Accra standen ganze Straßenzüge unter Wasser, Zufahrtsstraßen zu mehreren Stadtteilen waren unpassierbar. Ein großes Problem ist die mangelhafte Entwässerung in der Hauptstadt. Viele illegal gebaute Häuser in der Nähe von Kanälen und Wasserwegen gelten als besonders gefährdet. Die Wetterbehörde warnte vor weiteren Regenfällen im Laufe der Woche.
