Kommentar zum Rücktritt von Kai Wegner in Berlin: Der Regierende Bürgermeister zieht die Reißleine nach dem Crash
Kai Wegner hat seinen Rücktritt als Spitzenkandidat der CDU für die Wahl zum Berliner Abgeordnetenhaus angekündigt. Der Regierende Bürgermeister bleibt vorerst im Amt, zieht sich aber nach der Debatte um sein Verhalten während des großen Stromausfalls in Berlin zurück.
Im Zentrum der Kritik stehen widersprüchliche Angaben zu seinem Tagesablauf am 3. Januar. Wegner räumte Kommunikationsfehler ein und sagte, er komme mit den wichtigen Themen nicht mehr durch. Zugleich betonte er, in der Sache habe er sich nichts vorzuwerfen und sein Krisenmanagement sei erfolgreich gewesen.
Die Partei geriet nach der Affäre zunehmend unter Druck. Nach den jüngsten Umfragewerten ist die CDU in Berlin auf den vierten Platz gefallen. Linke und Grüne liegen vorn und könnten bereits eine Koalition mit der SPD planen. Wegner erklärte, die CDU müsse nun ein linkes Bündnis verhindern.
