Steuern hinterzogen? Selbstanzeige beim Finanzamt lieber heute als morgen
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Steuern hinterzogen? Selbstanzeige beim Finanzamt lieber heute als morgen

Finanzminister Lars Klingbeil und Justizministerin Stefanie Hubig haben einen 26 Punkte umfassenden Aktionsplan gegen Steuer und Finanzkriminalität vorgelegt. Ziel ist es, Steuerhinterziehung schwerer aufdeckbar zu machen, die Strafen zu verschärfen und die strafbefreiende Selbstanzeige deutlich einzuschränken.

Geplant sind eine bessere Vernetzung der Finanzbehörden, eine zentrale Auswertung von Daten und der Einsatz von Künstlicher Intelligenz. Bislang können Steuerpflichtige in vielen Fällen eine Strafverfolgung vermeiden, wenn sie Fehler umgehend berichtigen und die Steuern nachzahlen. Bei Hinterziehungsbeträgen von mehr als 25.000 Euro gelten jedoch schon jetzt strengere Vorgaben.

Künftig sollen die Hürden weiter steigen. Für besonders schwere Steuerhinterziehung soll eine Mindeststrafe von einem Jahr gelten, bei organisierter Steuerkriminalität könnten bis zu 15 Jahre drohen. Der Vorstoß ist bislang ein Aktionsplan und noch keine Gesetzesvorlage.

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