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Knobloch: Nach AfD-Eklat Drohungen im Minutentakt

Charlotte Knobloch wird nach dem AfD Eklat im bayerischen Landtag nach eigenen Angaben bedroht. Seit der Gedenkveranstaltung für die Opfer des Nationalsozialismus erreichen sie nach eigenen Worten beinahe im Minutentakt wüste Beschimpfungen, Drohungen und Beleidigungen per E Mail und Telefon.

Die frühere Präsidentin des Zentralrats der Juden in Deutschland und Vorsitzende der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern hatte die AfD dort scharf kritisiert. Sie warf der Partei vor, ihre Politik auf Hass und Ausgrenzung zu gründen, NS Verbrechen zu verharmlosen und enge Verbindungen ins rechtsextreme Milieu zu unterhalten.

18 der 22 AfD Abgeordneten verließen daraufhin demonstrativ den Plenarsaal. Die übrigen Fraktionen erhoben sich nach Knoblochs Rede und applaudierten ihr. Landtagspräsidentin Ilse Aigner sprach von Respektlosigkeit gegenüber Knobloch und den Opfern des Nationalsozialismus. AfD Vertreter wiesen die Kritik zurück, Alice Weidel griff Knobloch zudem auf Twitter an.

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