Kesselschlacht von Kiew 1941: Selbst Hitlers größter Sieg zwang Stalin nicht zur Kapitulation
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Kesselschlacht von Kiew 1941: Selbst Hitlers größter Sieg zwang Stalin nicht zur Kapitulation

Im August 1941 entscheidet Adolf Hitler gegen den Rat seiner Heeresführung, den Vormarsch auf Moskau zugunsten der Ukraine zurückzustellen. Statt der sowjetischen Hauptstadt will er die Rohstoff und Industriegebiete der Ukraine erobern. Die Offensive führt über Kiew und bringt in der deutschen Führung eine schwere Krise mit sich.

Für Stalin kommt ein Rückzug trotz der gefährdeten Lage seiner Truppen nicht infrage. Die Wehrmacht schwenkt mit Panzerverbänden nach Süden, schließt Mitte September den Kessel bei Kiew und überrascht die Rote Armee. Mehr als 40 Divisionen werden eingekesselt, Kiew fällt am 19. September.

Militärisch ist die Schlacht ein großer Erfolg für Hitler, strategisch aber ohne entscheidende Wirkung. Die Rote Armee bleibt kampffähig, die deutsche Wehrmacht ist durch hohe Verluste und überdehnte Nachschubwege bereits stark geschwächt. Der Vormarsch auf Moskau gerät später ins Stocken, und die Hoffnung auf einen schnellen Sieg im Osten zerschlägt sich.

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