Kampf gegen Waldbrände: Was unternimmt der Bund?
Wald und Flächenbrände haben in Deutschland zuletzt wieder große Schäden angerichtet. Im vergangenen Jahr brannten nach Angaben aus dem Text gut 2600 Hektar Wald ab. Auch in diesem Jahr erschwerte trockene Vegetation die Lage, etwa bei einem Brand Ende Juni in der Gohrischheide in Sachsen, wo alte Munition im Boden die Arbeiten behinderte.
Für die Brandbekämpfung sind grundsätzlich Länder und Kommunen zuständig, doch nach Darstellung von Kommunalvertretern stoßen viele an ihre Grenzen. Der Bund verweist auf Unterstützung durch Bundeswehr, Bundespolizei und THW sowie auf den Pakt für den Bevölkerungsschutz. Bis 2029 sollen dafür zehn Milliarden Euro in den Zivil und Katastrophenschutz fließen, unter anderem für Spezialfahrzeuge, Ausbildung und Material.
Fachleute halten außerdem eine stärkere Koordinierung zwischen den Bundesländern für nötig. Sie sprechen sich für eine bundesweite Strategie und mehr Förderung beim Waldumbau aus, um Wälder besser gegen Trockenheit zu wappnen.
