Jedes zweite Kind laut UNICEF Studie von Klimarisiken betroffen
Nach einer UNICEF Studie sind rund 2,4 Milliarden Kinder weltweit gleich mehreren Klimarisiken ausgesetzt. Nach Angaben des Kinderhilfswerks ist damit etwa jedes zweite Kind von Hitzewellen, Dürren, Überschwemmungen, Stürmen oder klimabedingten Gesundheitsgefahren wie Luftverschmutzung und Malaria betroffen.
Besonders stark belastet ist demnach die Lage in der Sahelzone, etwa im Tschad, in Mali und im Sudan. UNICEF Sprecherin Katja Sodomann sagte, mehr als eine Milliarde Kinder sei sogar gleichzeitig drei Klimagefahren ausgesetzt. Insgesamt hat UNICEF acht Klimarisiken ausgewertet und dafür Daten aus fast allen Ländern und Regionen der Welt genutzt.
Fachleute verweisen darauf, dass Kinder Hitze schlechter verkraften als Erwachsene und bei Extremwetter besonders auf Schutz angewiesen sind. UNICEF fordert, Emissionen zu senken und Schulen, Kindergärten und Wohnungen klimasicher zu bauen. Kinder und Jugendliche sollten stärker in der Klimapolitik berücksichtigt werden.
