Inzwischen etwa 60000 Migranten in Ceuta angekommen, 34 Tote
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Inzwischen etwa 60000 Migranten in Ceuta angekommen, 34 Tote

In den vergangenen Tagen haben etwa 60.000 Menschen die spanische Exklave Ceuta erreicht. Nach Angaben des Regionalpräsidenten Juan Jesus Vivas entspricht das rund 70 Prozent der Bevölkerung der Stadt. Bei dem Versuch, nach Ceuta zu gelangen, kamen mindestens 34 Menschen ums Leben.

Die meisten Migranten kamen zwischen Mittwoch und Donnerstag an. Viele schwammen zur Exklave, andere kletterten über die Grenzzäune. Spaniens Ministerpräsident Pedro Sánchez bezeichnete den Andrang als Angriff und Verletzung der territorialen Integrität Spaniens.

Spanien entsandte zusätzliche Soldaten und Polizisten, um den Grenzübertritt zu erschweren. Zudem sollen Schwimmbojen zwischen der marokkanischen Küste und dem Strand von Tarajal installiert werden. Auch Verfahren zur Rückführung irregulär Eingereister sollen beschleunigt werden.

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