Hitzewelle im Gazastreifen: Die Zelte sind wie stickige Backöfen
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Hitzewelle im Gazastreifen: Die Zelte sind wie stickige Backöfen

Hunderttausende Menschen leben in Gaza Stadt weiterhin in Notunterkünften. Bei Temperaturen von rund 40 Grad verschärfen Hitze und hohe Luftfeuchtigkeit ihre Lage zusätzlich. Viele der Vertriebenen wohnen in Zelten direkt am Strand, die nur notdürftig mit Planen und Decken vor Wind und Sand geschützt sind.

Mohammed Shaaban berichtet von Ratten, Schlangen, Kakerlaken und Mücken in der Umgebung. Sauberes Trinkwasser sei knapp, täglich komme nur ein Lastwagen mit Wasser. Das Grundwasser sei zudem durch Abwasser und Schmutz verunreinigt. Die schlechte Hygiene belaste die Gesundheit der Menschen zusätzlich.

Auch Ärzte ohne Grenzen sieht eine Verschärfung der Gesundheitskrise. In den Unterkünften und Lagern häuften sich Krankheiten, und Ungeziefer breite sich bei Hitze schneller aus. Viele Menschen wünschen sich nach Angaben von Fatima Mahmoud vor allem Sicherheit, Wasser, Lebensmittel und die Möglichkeit, eines Tages nach Hause zurückzukehren.

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