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Hitze und Waldbrände gefährden Fortschritte bei sauberer Luft

Hitzewellen und extreme Waldbrände verschärfen nach Angaben der Weltwetterorganisation die Luftverschmutzung und gefährden die Gesundheit von Menschen und Ökosystemen. Besonders problematisch sind Feinstaub aus Brandrauch und bodennahes Ozon, dessen Bildung durch hohe Temperaturen begünstigt wird.

Die Organisation warnt, dass sich Klimawandel und Luftverschmutzung gegenseitig verstärken können. Strengere Umweltregeln haben die Feinstaubemissionen aus Industrie und Verkehr in Europa und Nordamerika zwar gesenkt, zugleich steigt aber die Belastung durch Partikel aus Waldbränden. Diese können tief in die Lunge und sogar in den Blutkreislauf gelangen.

Bodennahes Ozon entsteht vor allem bei Hitze und starker Sonneneinstrahlung. Es kann die Atemwege schädigen und belastet auch Pflanzen, Landwirtschaft und Ökosysteme. Die Weltwetterorganisation fordert deshalb eine bessere Überwachung von Luftschadstoffen sowie eine stärkere Verbindung von Klima und Luftreinhaltepolitik.

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